Montag, Oktober 26, 2009

Windows 7 kaufen

Microsoft: "Wir haben unseren Kunden zugehört"


Wien/Redmond - Der Verkauf von Windows 7 ist offiziell eröffnet. Ab sofort findet sich das neue Microsoft-Betriebssystem nicht nur in den verschiedenen Versionen in den Verkaufsregalen wieder. Auch eine Vielzahl von PCs, Notebooks und Netbooks werden ab sofort automatisch mit Windows 7 ausgeliefert. Die von Microsoft ausgegebene Botschaft ist klar: "Einfach, schnell und cool" soll das neue Betriebssystem sein. Darüber hinaus verspricht Microsoft Endkunden und Unternehmen ein funktionierendes System von der Stunde Null an.
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Freitag, September 25, 2009

All-in-One-Internetdienst Vodafone 360 startet

Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat heute, Donnerstag, die
Einführung eines neuen Web-Services angekündigt. Unter dem Titel
"Vodafone 360" http://www.vodafone360.com will man Handy- und
PC-Nutzern ermöglichen, alle Online-Aktivitäten unter einer
einheitlichen Oberfläche zu betreiben. Unterstützt werden
verschiedenste Online-Services wie Instant-Messaging, soziale
Netzwerke, E-Mails oder das Teilen von Bildern. Für den deutschen
Markt wurden Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen angekündigt.
So sollen unter anderem Applikationen der Post, der Bahn und der
Boulevardzeitung Bild zur Verfügung gestellt werden. ghandy hat passende Handys!

"Die Applikationen funktionieren unabhängig vom verwendeten
Handy-Betriebssystem. Sie werden in Java Script entwickelt und können
mit jedem Smartphone, das einen Java-fähigen Browser hat, aus unserem
App-Store heruntergeladen und verwendet werden", sagt
Vodafone-Sprecher Thorsten Hoepken gegenüber pressetext. Analysten
werten den Ansatz jedenfalls positiv. "Statt ein neues Soziales
Netzwerk zu starten, wie das Nokia mit 'Share on Ovi' getan hat,
konzentriert man sich stattdessen darauf, Kontakte und Inhalte
sozialer Netzwerke in einer Oberfläche zu vereinen. Dieser Fokus auf
das Verbessern, nicht das Ersetzen, ist etwas, das wir in den
kommenden Monaten auch von anderen Handy-Dienstleistern erwarten",
sagen die IDC-Analysten John Delaney und Jonathan Arber.

Der Fokus Vodafones bei der Entwicklung des Dienstes galt vor allem
der Integration der gesammelten Kontakte eines Handynutzers in ein
gemeinsames Adressbuch. "Der People Client bietet verschiedene
Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Man kann in einem einzelnen Fenster
auswählen, ob man beispielsweise jemanden per Instant-Message
kontaktieren möchte oder ihm eine Facebook-Nachricht schreiben will",
so Hoepken. Dies sei für die Kunden ein großer Vorteil, müssen diese
doch nun keine verschiedenen Apps mehr starten, um Zugang zu
verschiedenen Kommunikationswegen zu erhalten. Neben einem Shop für
Digitalinhalte inkludiert der Vodafone-360-Dienst auch die
automatische Synchronisation der Online-Aktivitäten zwischen Handy und
dem heimischen PC.

Das Betriebssystem, das im Rahmen der 360-Bemühungen auf Basis des
Handy-Linux LiMo http://www.limofoundation.org entwickelt wurde, kommt
zunächst auf den beiden exklusiv für Vodafone entwickelten
Samsung-Smartphones H1 und M1 zum Einsatz. Beide Geräte verfügen über
Touchscreens und haben integrierte GPS-Systeme, die unter anderem
Geotagging bei der Aufnahme von Fotos mit den Mobiltelefon
ermöglichen. Das Topmodell H1 verfügt über ein 3,5-Zoll-OLED-Display
mit Multi-Touch-Funktion, kann sich über HSDPA, Bluetooth 2.0 und WLAN
mit dem Internet verbinden und beherbergt eine Fünf-Megapixel-Kamera.
16 Gigabyte fasst der erweiterbare Speicher des H1. Der verbaute Akku
reicht für rund 400 Gesprächsminuten. Das M1 soll vor allem mit einer
breiten Preis- und Farbpalette punkten. Es verfügt über einen
3,2-Zoll-Touchscreen und einen integrierten Speicher von einem
Gigabyte - dieser lässt sich mittels Micro-SD-Karten erweitern. Die
Preise für die Handys stehen derzeit noch nicht fest.

Neben den beiden neuen Samsung-Handys will man bei Vodafone auch auf
Nokias S60-Geräten in Zukunft die 360-Services vorinstallieren.
Insgesamt lässt sich der Service zum Start auf etwa 100 verschiedene
Handymodellen nutzen. Der Dienst soll zukünftig neben Deutschland auch
in den meisten anderen europäischen Ländern mit einer
Vodafone-Niederlassung oder einem Vertriebspartner verfügbar werden.
(Ende)

Sonntag, August 16, 2009

Spekulative Domain-Registrierungen am Ende

Die Internet Corporation for Assingened Names and Numbers (ICANN)
http://icann.com hat bekannt gegeben, dass mithilfe einer vor rund
einem Jahr entwickelten Lösung das sogenannte "Domain Tasting"
praktisch eliminiert werden konnte. Das waren spekulative, kurzzeitige
Domainregistrierungen, welche die beispielsweise bei .com-Domains
angebotene Möglichkeit zur kostenlosen Rückgabe innerhalb von fünf
Tagen - der sogenannten "Add Grace Period" - missbraucht haben. Diese
wurde von Anbietern, die mit reinen Werbe-Webseiten Geld machen,
häufig missbraucht. Dank einer Neuregelung des Systems sind solche
AGP-Löschungen von Juni 2008 bis April 2009 um 99,7 Prozent
zurückgegangen. "Das ist insgesamt sicher sehr positiv aus Sicht der
Registrys", meint nic.at-Geschäftsführer Richard Wein im Gespräch mit
pressetext. Denn die spekulativen Registrierungen und nachfolgenden
Rückgaben hatten einen hohen Aufwand bedeutet.

Bei den meisten generischen Top-Level-Domains (gTLDs) wie .com, .net
oder .org besteht die Möglichkeit, eine Domain zu registrieren und
auch aktiv zu nutzen, aber dann innerhalb der Fünftagesfrist
zurückzugeben. Das war lange Zeit grundsätzlich kostenfrei, was zu
einem massiven Missbrauch durch Betreiber von Webseiten geführt hat,
die einfach mit Werbeklicks Geld verdienen. Domains wurden registriert
und rechtzeitig retourniert, sofern aufgrund des kurzen Tests die zu
erwartenden jährlichen Einnahmen gemessen an der Registrierungsgebühr
nicht rentabel erschienen, so die ICANN. "Es gab eine handvoll
Unternehmen, die das in großem Stil automatisiert gemacht haben", sagt
Wein. Das Problem geriet Anfang 2008 sogar ins Visier der World
Intellectual Property Organization, da es auch zu Markenmissbrauch
durch kurzzeitig geschaltete Werbe-Webseiten kam (pressetext
berichtete: http://pressetext.com/news/080328024/).

Die ICANN-Lösung für das Problem bestand im Wesentlichen darin, dass
Unternehmen nur noch einen gewissen Prozentsatz der registrierten
Domains kostenfrei zurückgeben können. Danach fallen auch innerhalb
der AGP-Frist Kosten an. Diese lagen übergangsweise bei nur 20 Cent
pro überzähliger Löschung. Dennoch sank die Zahl der AGP-Rückgaben von
fast 18 Mio. im Juni 2008 bereits im Folgemonat auf unter ein Sechstel
dieses Werts. Mit April 2009 wurde für die meisten gTLDs eine
endgültige Regelung umgesetzt, nach der exzessive Rückgaben 6,75
Dollar pro Stück kosten. Damit kam es faktisch zum Ende des Domain
Tastings. Nur noch 58.218 AGP-Löschungen hat die ICANN im April 2009
beobachtet - um 99,7 Prozent weniger als im Juni 2008. "Das ist
letztendlich auch gut fürs Internet, weil die Registrierungen und
Löschungen viel Traffic bedeutet haben", betont Wein. Auch verweist er
auf die Serverlast bei den Registrys, die durch die automatisierten
Vorgänge verursacht wurde. Damit waren letztendlich Kosten verbunden,
die nicht wirklich eingebracht werden konnten - und nun dank der
Neuregelung gar nicht mehr anfallen.

Dienstag, Juli 07, 2009

Mediensterben

Zeitungssterben? Die Medienlandschaft verändert sich, ja! Der Digitalisierungsprozess hat für die Zeitungsbranche zwar einerseits einige neue Herausforderungen entstehen lassen, andererseits ist die Digitalisierung für die Verlage aber mittlerweile auch sehr wichtig geworden. Im Internetzeitalter spielt es nämlich keine Rolle mehr, auf welchem Weg Medienhäuser ihre Inhalte verbreiten. Hauptsache sie kommen beim Publikum an.
Ob sich die zunehmende Zahl der unautorisiert veröffentlichten Artikel auch tatsächlich als Chance für die Medienbetriebe herausstellen kann, erscheint zum jetzigen Zeitpunkt allerdings eher zweifelhaft. Im Moment kann man sich jedenfalls noch nicht vorstellen, dass in diesem Bereich wirklich so viel zusätzliches Geld umgesetzt werden kann, wie prophezeit wird!

Dienstag, Januar 20, 2009

Elektronikprodukte trotz Krise stark gefragt



Elektronikprodukte trotz Krise stark gefragt
Zwei Drittel der Deutschen wollen 2009 Anschaffungen tätigen

Bei Elektronikprodukten sitzt die Portemonnaie locker (Foto: pixelio.de/Claudia Hautumm)
Berlin - Zwei Drittel der Deutschen wollen sich im kommenden Jahr Elektronikprodukte anschaffen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hervor. Obwohl im kommenden Jahr das Schlagwort Wirtschaftskrise öfters auftauchen wird, haben die deutschen Bundesbürger konkrete Wünsche. "Die Kunden gehen trotz der Wirtschaftskrise mit Kaufabsichten ins neue Jahr", sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Der Handel mit Elektronik ist laut Bitkom von der Krise bislang kaum betroffen. "Bisher spüren wir noch keine Beeinträchtigung im Privatkundengeschäft. Das Weihnachtsgeschäft lief sehr gut und lag auf Vorjahresniveau", meint Maurice Shahd, Wirtschafts-Sprecher des Bitkom, auf Anfrage von pressetext.

Ganz oben auf der Wunschliste steht Zubehör für den Computer. Ein Viertel der Befragten will Produkte wie Speicherkarten, PC-Mäuse, Drucker oder Webcams für sich selbst anschaffen oder kaufen, um sie zu verschenken. Am zweitmeisten werden Mobiltelefone genannt. 19 Prozent der Deutschen planen, demnächst ein neues Handy zu kaufen. Knapp dahinter finden sich Flachbildfernseher an dritter Stelle. Je 17 Prozent aller Deutschen wollen Computer sowie Spiele-Software anschaffen. Es folgen Digitalkameras (16 Prozent), MP3-Player (zwölf Prozent) und neue Internetanschlüsse (zehn Prozent).

Vor allem junge Leute geben an, 2009 Käufe tätigen zu wollen. 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen planen eine oder mehrere Anschaffungen. Bei ihnen stehen Mobiltelefone sowie PC-Zubehör (je 38 Prozent) an der Spitze der Einkaufsliste. Die ältere Generation ist bei der Anschaffung von Hightech dagegen zurückhaltender. Lediglich 37 Prozent der Befragten ab 60 Jahre geben an, im kommenden Jahr sicher ein neues Elektronikprodukt zu kaufen. Hier sind es vor allem Flachbildfernseher, die im kommenden Jahr neu angeschafft werden sollen.

Als Triebfeder für den Absatz im Handel dienen einerseits technische Neuerungen und andererseits die günstige Preisentwicklung.